Lagerbestandsinkonsistenzen sind oft nicht auf eine einzelne falsche Zahl zurückzuführen, sondern auf die Unsicherheit darüber, welches System die Quelle der Wahrheit für den aktuellen Lagerbestand ist.

Wie gewährleisten Sie die Bestandskonsistenz über alle Vertriebskanäle hinweg?

Für konsistentes Omnichannel-Bestandsmanagement trennen Sie physischen, reservierten und verkaufsfähigen Bestand, legen eine maßgebliche Bestandsquelle fest, verfolgen den Reservierungslebenszyklus und gleichen Kanalbestände regelmäßig mit dieser Quelle ab.

Kurzfassung

  • Trennen Sie den zum Verkauf verfügbaren Bestand vom physischen Bestand.
  • Verwalten Sie Reservierungs- und Stornierungszeitüberschreitungen explizit.
  • Gleichen Sie die Kanalergebnisse regelmäßig mit den Quellsalden ab.

Bestandsarten klar unterscheiden

Physischer, reservierter, ausstehender, beschädigter und zum Verkauf verfügbarer Lagerbestand haben nicht den gleichen Wert. Machen Sie deutlich, welcher Wert an jeden Kanal gesendet wird.

Ein zentrales Bestandssystem festlegen

Das eigene Gleichgewicht jedes Kanals als Quelle der Wahrheit zu betrachten, führt zu Konflikten. Der aktuelle Bestand sollte im ERP, WMS oder einem anderen vom Unternehmen festgelegten Aufzeichnungssystem verwaltet werden.

Gehen Sie nicht davon aus, dass die Latenz Null ist

Hohes Verbindungsaufkommen oder vorübergehende Kanalausfälle können Aktualisierungen verzögern. Ein Sicherheitsbestandspuffer und sichtbare Zeitstempel der letzten Aktualisierung helfen bei der Bewältigung dieses Risikos.

Verfolgen Sie den Reservierungslebenszyklus

Der bei der Bestellung reservierte Lagerbestand muss sicher freigegeben werden, wenn die Zahlung fehlschlägt oder die Bestellung storniert wird.

Automatisieren Sie den Bestandsabgleich

Vergleichen Sie die Kanalsalden regelmäßig mit dem Aufzeichnungssystem und klassifizieren Sie die Ergebnisse als übereinstimmend, fehlend oder widersprüchlich. Weisen Sie das Team nur auf Unstimmigkeiten hin, die einer Überprüfung bedürfen.

Quellen und Grundlagen

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